Statue

Jour fixe

Seit dem Jahr 2000 hat sich eine feste Einrichtung zwischen den jährlichen Mitgliederversammlungen etabliert: der Jour fixe.
Dazu treffen sich Mitglieder und auch andere interessierte Mitbürger zwanglos in einer Gaststätte zum Besprechen aktueller Vereinsthemen und um den jeweils zu einem archäologischen/ geschichtlichen Thema stattfindenden Vortrag zu hören und danach zu erörtern. Der jeweilige Termin mit Vortragsthema und Referent(in) wird vorab in der Tagespresse bekannt gemacht und jedermann bei freiem Eintritt eingeladen.

Der Jour fixe findet regelmäßig statt und zwar

  • in jedem „geraden“ Monat (also Februar, April, Juni, August, Oktober, Dezember)
  • am ersten Freitag
  • um 19:30 Uhr
  • Vortragsthema und Referent werden rechtzeitig vorher bekannt gegeben.
  • Ort:  wenn nichts anderes bekanntgegeben wird, treffen wir uns im Clubraum des mediterranen Restaurant "Nostos" in Gauting, Leutstettenerstraße 50.

>>>>>> Der nächste Jour fixe findet statt am: siehe Aktuelles

Die Vortragsthemen der letzten 6 Jours fixes waren (zu den Inhalten weiter zurückliegender Jours fixes siehe  Rubrik "Archiv"):

am 04.10.2019 Gauting - Steinhöring - St.Ottilien: geht uns das heute noch was an?

 Frank Höpner behandelte ein zeitgeschichtliches Thema.  Rund 75 Jahre nach dem Rassenwahn des Nazi-Regimes drohen teilweise dessen menschenverachtende Taten aus dem allgemeinen Bewußtsein zu entschwinden.

am 02.08.2019 Weiß über hellem Blau - Variationen über ein bayerisches Thema

 Eberhard von Lochner behandelte ein Wittelsbacher-Thema. Er trug ausgewählte Stellen aus seinem ca. 30-seitigen Manuskript vor, die mit unserer engeren Heimat und der Geschichte Bayerns im 20. Jahrhundert zu tun haben. Er beschritt einen Weg von Andechs über München und Teile Oberbayerns bis zum Chiemgau und wieder zurück. Dabei kamen historische Gestalten wie Carossa und Hausenstein, Fritz Gerlich und Erwein von Aretin, Fritz Reck-Malleczewen, Alfred Delp, Hofmannsthal und Haushofer und einige andere zu Wort - mit passendem Bildmaterial unterstützt.

am 07.06.2019  Die Raeter und ihre Sprache:auf den Spuren rätselhafter Alpenbewohner in vorrömischer und römischer Zeit

Hubert Schießl befaßte sich und uns mit den Raetern: sie bewohnten den Alpenraum von Südtirol bis in unser oberbayerisches Alpenvorland.

am 05.04.2019  Bay. Bewegliche Bodendenkmäler - zum Erhalt der archäologischen Funde: vom Großen Ganzen bis ins Detail

Es ging es um die Restaurierung von Funden. Einmal dem Boden entnommen sind archäologische Funde häufig dem Verfall ausgesetzt. Wie kann man sie trotzdem davor bewahren, welche Objekte kann man, ja muss man restaurieren, welche lieber nicht.  Wie der Titel eigentlich schon sagt, führte Stephanie Gasteiger im Vortrag, ausgehend vom großen, umfassenden Auftrag in der Restaurierung der Bodendenkmalpflege hin zu verschiedenen konkreten Beispielen, z.T. aus Gauting, die bis ins Detail gingen und praktisches Arbeiten und Ergebnisse zeigten.

am 01.02.2019  Das Bayerische Hauptstaatsarchiv und seine Schätze

Sylvia Krauss, früher dort in leitender Postion tätig, hat sie dieses an sich trockene Thema sowohl kenntnisreich als auch sehr anschaulich und lebendig dargestellt und Interesse an den dort gelegerten Schätzen vermittelt.

am 07.12.2018  römische Architektur nördlich der Alpen - ein Beitrag zum Verständnis von Gauting/Bratananium und der Villa rustica von Leutstetten

 In den meisten Ausgrabungen römischer Bauwerke finden sich nördlich der Alpen nur noch die Grundmauern, vielleicht noch ein oder zwei Lagen des Aufgehenden. Trotzdem müssen die Gebäude Fenster, Türen, Decken und Dächer gehabt haben. Wie sahen diese aus? - C.Sebastian Sommer versuchte anhand außergewöhnlicher Befunde aus Süddeutschland beispielhaft aufzuzeigen, wie die Häuser in Gauting/Bratananium oder der Villa rustica von Leutstetten vor 1900 Jahren ausgesehen haben könnten, oder zumindest mit welchen architektonischen Lösungen wir zur Rekonstruktion zu rechnen haben.