Aktuelles
>>>>> Tag des offenen Denkmals im Rathaus Gauting am Sonntag, 13. September um 14 Uhr
Die neuen Vitrinen für die archäologischen Funde im oberen Rathaus-Foyer werden doch noch rechtzeitig fertig, jetzt mit Beleuchtungs-Spots innerhalb der Vitrinen. Nächste Woche können die Fundstücke wieder eingeräumt werden. Erstmalig werden dabei die beachtlichen Funde aus dem frühbaiuwarischen Männergrab von der Krapfberggrabung 2020 ausgestellt, deren Restaurierung von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz großzügig mitfinanziert wurde (Vitrine 3). Der bisher schon gezeigte wertvolle Schmuck aus dem ebenfalls frühbaiuwarischen Frauengrab der Krapfberggrabung wird jetzt in Vitrine 2 gezeigt. Die Vitrine 1 enthält hauptsächliche bronzezeitliche und keltische Funde, die Vitrinen 4 und 5 nur römische Objekte. Das Rathaus wird zwischen 14 und 17 Uhr offen sein (nur der Haupteingang). Um 14 Uhr bieten wir eine Führung zu den ausgestellten Gegenständen an, mit dem Schwerpunkt frühbaiuwarisches Männergrab. Bei Bedarf wird die Führung um 15:30 Uhr wiederholt.

>>>>> nächste öffentliche Führung an der Villa rustica am 6. September um 15 Uhr und
Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September um 10 Uhr und um 15 Uhr
Die öffentlichen Führungen an der Villa rustica um 15 Uhr am jeweils 1. Sonntag eines Monats haben wie alle Jahre im Mai begonnen. Zu anderen Zeiten gibt es nur individuell bestellte, denn egal, ob jetzt im Spät-Sommer oder sonst irgendwann im Jahr: wenn Sie Interesse an einer individuellen Führung für sich selbst oder Ihre Klasse / Gruppe / Verein / Familienfeier haben, kontaktieren Sie uns bitte und vereinbaren einen Führungstermin (Adressen siehe Rubrik "über uns"). Alle Führungen sind prinzipiell kostenlos; wir freuen uns aber über Spenden.
>>>>> Der nächste Jour fixe
findet am Freitag, 25. September 2026 um 19 Uhr im Pfarrsaal von St. Benedikt, Münchenerstr.7, 82131 Gauting statt. Nach der Gedenkveranstaltung zum 150. Geburtstag des Friedrich Ritter v. Lama mit der Enthüllung der Texttafel im Rathaus Gauting und der Einweihung der Pulttafel vor seinem ehemaligen Wohnhaus in der Ledererstraße rückt Ebehard von Lochner mit seinem Vortrag eine weitere in Gauting begrabene Persönlichkeit ins Rampenlicht der Öffentlichkeit: die Widerstandskämpferin Ruth Andreas-Friedrich. "Wir haben Nein gesagt" - Ruth Andreas-Friedrich und ihr Widerstand gegen die Terrorherrschaft des Nationalsozialismus und ihre Auseinandersetzung mit dem Leben danach.
Wer auch immer Interesse an diesem aktuellen Vortrag hat, ist herzlich eingeladen, unangemeldet und kostenlos dabei zu sein.
>>>>> unsere ZEITZEUGEN-Interviews mit Weltkriegs-Flüchtlingen/Heimatvertriebenen, die als damalige Neubürger nach Gauting kamen, werden als Büchlein vorbereitet
Im Rahmen unseres Projektes "Flüchtlinge/Vertriebene nach dem Ende des II. Weltkrieges und ihr Neustart in Gauting und Würmtal" haben wir 27 Interviews von Zeitzeugen bekommen. Diese Dokumente, ergänzt durch Darstellungen, wie die Situation in Gauting und Pentenried gleich nach dem Krieg aussah, verarbeiten wir derzeit zu einem Büchlein, das im Spätherbst 2026 erscheinen soll.
>>>>> Ein Goldlöwe aus Gauting! Sie brauchen ein repräsentatives Geschenk für Ihren Partner, Freunde oder gute Kunden, das Bezug zu Gauting hat? Aber auch sonst paßt so ein Geschenk immer, nicht nur für 1860er Fans, egal, ob zu goldener Hochzeit, Geburtstag, Jubiläum oder Auszeichnung: ein Goldlöwe aus Gauting. Limitierte Auflage, mit Zertifikat! Für 50 € zu kaufen jeweils bei unserem Jour fixe oder bei unserer Geschäftsstelle (Tel. 089 - 850 42 64, bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Bahnhofstr. 30 in Gauting). Das Rudel wird kleiner und Nachwuchs gibt es nicht mehr!
Die Entdeckungs-Geschichte zu den Goldlöwen lesen Sie bitte in der Rubrik "Sonstiges"
>>>>> vor kurzem gewesen, aber noch zum Nachlesen (für weiter Zurückliegendes siehe Rubrik "Archiv"):
>>>>> Gedenktafel-Einweihung für Friedrich Ritter v. Lama am 4. September 2026
Der engagierte Katholik und in vielen seiner Schriften gegen das NS-Regime Widerstand-leistende Journalist Friedrich v. Lama wurde mehrfach inhaftiert (in Schutzhaft genommen, wie die NS es nannten) und 1944 im Gefängnis München-Stadelheim umgebracht. - F. v. Lama wurde am 4. September 1876 in Salzburg geboren und lebte seit 1930 bis zu seinem gewaltsamen Tod in Gauting in der Ledererstr.15. Im Rathaus Gauting erinnert eine Plakette an den Märtyrer. Pünktlich zur 150. Wiederkehr seines Geburtstages wurde bei dieser Plakette noch eine Texttafel angebracht und vor seinem ehemaligen Wohnhaus in der Ledererstraße eine Gedenktafel von der Erzdiözese München-Freising errichtet und eingeweiht. - Die Texttafel im Rathaus wurde am Freitag, 4. September um 11:30 Uhr eingeweiht, die abendliche Feier begann um 18 Uhr mit einem vom scheidenden Pfarrer Lindl gestalteten Gottesdienst in St. Benedikt; anschließend Gang zum Wohnhaus Ledererstr. 15; dort erfolgte um 19 Uhr die Einweihung der Gedenktafel durch Generalvikar Klingan mit seiner und ein paar weiteren kurzen Ansprachen. Alle Gautinger waren wie die etwa 20 Anwesenden zur Ehrung ihres standhaften Mitbürgers herzlich eingeladen.
>>>>> nächste öffentliche Führung an der Villa rustica war am 2. August um 15 Uhr
>>>>> Kinderwanderung im Ferienprogramm am Samstag, 1. August 2026 mit nur einem Kind, das aber begeistert war. Im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde Gauting boten wir für 6-10-jährige Kinder auch dieses Jahr wieder zum Beginn der großen Ferien eine kostenlose, geführte Wanderung zur Villa rustica bei Leutstetten an. Treffpunkt war um 10 Uhr am (Pionier-)Parkplatz im Würmtal. Wir wanderten über den Karlsberg, suchten nach den Resten der Karlsburg, kamen vorbei an den ehemaligen Pferdekoppeln nach Leutstetten zum Schloß der Wittelsbacher und hinaus zur Villa rustica, dem alten römischen Bauernhof. Nach der Brotzeitpause erzähletn wir den Kindern etwas über den Bauernhof, seine Bewohner und die Ausgrabung, bevor wir den größtenteils gleichen Weg wieder zurück gingen und schon um 13:10 Uhr wieder am Parkplatz ankamen.
>>>>> Der nächste Jour fixefand am Freitag, 31.Juli 2026 um 19 Uhr im Pfarrsaal von St. Benedikt, Münchenerstr.7, 82131 Gauting statt. Marcus Guckenbiehl, Stadtarchäologe von Germering, berichhetete von den Grabungen zwischen 2019 und 2025 innerhalb des Stadtgebietes, bei denen keltische Siedlungsreste zu Tage gefördrt wurden. Die Kelten vom Hochrainweg war sein Vortrag betitelt. Dem interessanten Vortrag folgte noch eine lebhafte Diskussion mit den rund 30 Teilnehmern.
>>>>> öffentlicher Ortsspaziergang am Samstag, 18. Juli 2026: Dieses Mal befassten wir uns mit Pentenried, sowohl mit dem ehemaligen Gutshofgelände als auch mit der Flüchtlings-/Vertriebenen-Neubausiedlung. Nach der Führung kehrten wir (jeder auf eigene Rechnung) bei Gasthaus Lorenz zum Mittagessen ein. - Treffpunkt war um 10 Uhr bei der ehemaligen Schnapsbrennerei. (als Orientierungshilfe diente der Schlot des ehemaligen Betriebes). Jedwede Person, die Interesse hat an einem weiteren Kapitel Gautinger Geschichte, war herzlich eingeladen, unangemeldet und kostenlos dabei zu sein. 34 Personen, darunter einige Pentenrieder, nahmen an der Führung teil und brachten auch so manche willkommene Ergänzung mit ein.
>>>>> nächste öffentliche Führung an der Villa rustica war am 5. Juli um 15 Uhr
>>>>> Ausstellungsbesuch am Samstag, 13. Juni 2026: "1250 Jahre Herrsching" wurde zwei Wochen lang mit einer begleitenden kleinen Ausstellung "unbekannte Schätze aus dem Archiv" gefeiert. Wir fuhren am Samstag, 13. Juni mit Bus und S-Bahn nach Herrsching und ließen uns (20 Personen!) von Frau Dr. Friedrike Hellerer gekonnt und geistreich durch diese Ausstellung führen. Anschließend hielten wir eine Mittagseinkehr beim Kroaten neben dem Festzelt. . Die Teilnahme war nur für Mitglieder möglich.
>>>>> Die nächste öffentliche Führung an der Villa rustica fand am 7. Juni um 15 Uhr statt.
>>>>> Der nächste Jour fixe fand am Freitag, 29. Mai 2026 um 19 Uhr im Pfarrsaal von St. Benedikt, Münchenerstr.7, 82131 Gauting statt. Dieses Mal hatten wir ein zeitgeschichtliches Thema aus dem Würmtal. Barbara Reinicke stellte die Geschichte der Familie Baron Hirsch aus Planegg vor. Vor 200 Jahren kaufte der Franke Jakob Hirsch die Hofmark Planegg und errichtete dort eine Schloßbrauerei; von König Max I. Joseh wurde er in den Adelsstand erhoben. Es folgten 150 Jahre wechselvolle Geschichte mit der Gemeinde Planegg und schließlich auch die NS-Zeit mit schweren Repressalien, Verschleppung und Mord. Wer auch immer Interesse an dem Vortrag hatte, war herzlich eingeladen, unangemeldet und kostenlos dabei zu sein.
>>>>> Die erste öffentliche Führung dieses Jahres an der Villa rustica fand am Sonntag, 3.Mai 2026 bei strahlendem Frühlingswetter statt. Etwa 20 Personen nahmen dieses Angebot dankend an.
>>>>> Gedenkzug an den Todesmarsch der KZ-Häftlinge: am Samstag, 2. Mai fand der alljährliche Gedenkzug durchs Würmtal statt, der an den Todesmarsch der KZ-Häftlinge erinnert, die in den letzten Kriegstagen aus Dachau und dem Außenlager Kaufering bei Schneetreiben (!) und Eiseskälte gnadenlos durchs das Würmtal gejagt und geprügelt wurden in Richtung der "Alpenfestung", wo sie als lebender Schutzschild die NS-Verbrecher vor der Vernichtung bewahren sollten. Glücklicherweise wurden sie bei Waakirchen im Tölzer Land von amerikanischen Soldaten befreit. - Den Abschluss der Veranstaltung bildete wie immer um 17:15 Uhr die Feier vor dem Todesmarsch-Mahnmal am Gautinger Friedhof, zu der wir recht herzlich eingeladen hatten.
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